Die „politische“ Bahn, das Politikum Stuttgart 21 und das LenkMal

Winfried Wolf // Rede auf der Montagsdemo am 7. September 2019

Im Videomitschnitt ist die Rede hier zu sehen (ab 13. Minute).

[Anrede]

Die zivilgesellschaftliche Bewegung gegen Stuttgart 21, die in diesem Jahr so oft ein „Zehnjähriges“ begeht, hat einen unglaublich langen Atem. Und sie hat diesen unter anderem deshalb, weil wir von Tatsachen und Fakten ausgehen. Weil wir dieses Gerede von einer „Magistrale Paris – Bratislava“ als Geschwurbel erkannten und entmystifizierten. Weil wir das Gerede von „Demokratie“ im Zusammenhang mit der Volksabstimmung zu S21 als hohl erkannten und – hier zusammen mit Edzard Reuter – feststellen, dass diese „Volksabstimmung mit erfundenen und verlogenen Zahlen“ durchgeführt wurde.[1] Und weil wir die Losung vom „technischen Fortschritt“ und davon, dass Stuttgart „mit der Zeit gehen“ müsse, ablehnen und dabei im guten Sinne des Wortes konservativ sind: conservare ist Lateinisch. Das meint laut Duden: „bewahren, erhalten, retten“: Denkmalschutz und Kulturgut BEWAHREN, Bestehendes-Bewährtes ERHALTEN, das Klima, die Umwelt und die Bahn als öffentliches Gut RETTEN.

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